Ist meine WordPress-Website zu langsam? So findest du es heraus
Eine Website fühlt sich langsam an, wenn Bilder nachladen und das Handy länger braucht als der Desktop. So prüfst du es in zwei Minuten – und was meistens dahintersteckt.
Eine Website fühlt sich langsam an, wenn Inhalte beim Aufruf sichtbar aufbauen, Bilder nachladen oder das Handy spürbar länger braucht als der Desktop. Prüfen kannst du das in zwei Minuten mit Googles PageSpeed Insights oder der Lighthouse-Funktion im Browser. Die häufigste Ursache sind unoptimierte Bilder: zu groß hochgeladen, im falschen Format, ohne passende Größen für kleine Bildschirme. Wer diese eine Ecke automatisiert, hat den größten Teil erledigt.
Woran du merkst, dass deine Seite langsam ist
Der einfachste Test ist das eigene Handy im Mobilfunknetz, nicht im WLAN. Baut sich die Startseite ruckartig auf, springt das Layout, dauert es bis das erste große Bild da ist – dann ist etwas zu tun. Objektiv wird es mit drei kostenlosen Werkzeugen: PageSpeed Insights von Google, der Lighthouse-Reiter in den Chrome-Entwicklertools und die Core Web Vitals in der Google Search Console. Alle drei geben dir eine Zahl und benennen die größten Bremsen.
Die üblichen Verdächtigen
In den meisten Fällen ist es eine Kombination aus vier Dingen, in dieser Reihenfolge: unoptimierte Bilder, ein langsames oder überbuchtes Hosting, ein überladenes Theme mit vielen Schriften und Skripten, und fehlendes Caching. Bilder stehen fast immer an erster Stelle, weil sie den größten Anteil am übertragenen Datenvolumen einer typischen Seite ausmachen.
Warum Bilder so oft das Problem sind
Ein Stockfoto kommt schnell mit mehreren Megabyte in die Mediathek. WordPress spielt es dann oft im Originalformat aus, also als JPEG oder PNG, statt in einem modernen Format wie WebP oder AVIF, das bei gleicher sichtbarer Qualität deutlich kleiner ist. Und häufig bekommt auch das Handy die große Desktop-Variante geliefert. Jedes einzelne Bild manuell zu verkleinern hält im Alltag niemand durch.
Was du dagegen tun kannst
Der wirksamste Schritt ist, die Bildoptimierung zu automatisieren: Jedes hochgeladene Bild wird beim Upload nach WebP und AVIF konvertiert, pro Bild wird das kleinste Format gewählt, und alle Bildgrößen werden mitgezogen, damit das Handy die passende Variante bekommt. Danach musst du nicht mehr daran denken. Hosting, Theme und Caching sind die nächsten Stellschrauben, wenn die Bilder erledigt sind.
Wo IMG Performer ansetzt
Genau diese Bild-Ecke nimmt dir IMG Performer ab: automatische WebP- und AVIF-Konvertierung beim Upload, lokal auf deinem eigenen Server, ohne Cloud-Dienst und ohne Account. Die kostenlose Version hat kein Limit. Details zum lokalen Ansatz stehen im Guide DSGVO-Bildoptimierung ohne Cloud, ein direkter Vergleich mit dem bekanntesten Cloud-Dienst unter IMG Performer vs. ShortPixel.
Disclaimer
Stand September 2026. Angaben können sich ändern; maßgeblich ist img-performer.enfants.de.
Häufige Fragen
Welcher PageSpeed-Wert ist gut?
Als Faustregel: ab 90 in PageSpeed Insights auf dem Handy ist es sehr gut, unter 50 solltest du handeln. Wichtiger als die Zahl sind die konkret genannten Bremsen und die Core Web Vitals.
Reicht ein Caching-Plugin allein?
Caching hilft ab dem zweiten Aufruf, löst aber nicht das Grundproblem großer Bilder. Beides zusammen wirkt am besten.
Wird mein Bild durch die Optimierung sichtbar schlechter?
Bei WebP und AVIF ist der Qualitätsverlust in normalen Ansichtsgrößen nicht zu erkennen, die Datei wird aber deutlich kleiner.