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Muss ich meine Bilder auf der Website beschreiben?

Seit Juni 2025 verpflichtet das BFSG viele Websites zu Alt-Texten für Bilder. Was ein Alt-Text ist, wann er Pflicht ist, und wie du ihn nicht bei jedem Bild einzeln nachpflegen musst.

IMG Performer erzeugt kontextbezogene KI-Alt-Texte für WordPress-Bilder (Pro): Ein Website-Kontext, per Auto-Analyse deiner Seiten oder drei kurzen Fragen erstellt, fließt in jeden Alt-Text ein, damit die Beschreibung zu deiner Website passt.

In vielen Fällen ja. Seit Juni 2025 verpflichtet das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz viele Websites zu barrierefreien Inhalten, und dazu gehören aussagekräftige Alt-Texte für Bilder. Ein Alt-Text ist eine kurze Beschreibung, die ein Screenreader vorliest, wenn jemand das Bild nicht sehen kann. Rein dekorative Bilder brauchen keinen. Für alle anderen lohnt es sich, den Alt-Text direkt beim Hochladen zu setzen, statt später hunderte Bilder nachzuarbeiten.

Was ein Alt-Text ist und für wen

Der Alt-Text (kurz für Alternativtext) beschreibt, was auf einem Bild zu sehen ist und welche Funktion es im Text hat. Menschen, die einen Screenreader nutzen, bekommen diese Beschreibung vorgelesen. Ohne Alt-Text hören sie an der Stelle nur „Grafik” oder den Dateinamen. Nebenbei hilft ein guter Alt-Text auch Suchmaschinen, das Bild einzuordnen.

Wann Alt-Texte Pflicht sind

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025. Betroffen sind vor allem Unternehmen, die Verbraucherinnen und Verbrauchern Produkte oder Dienstleistungen über eine Website anbieten, etwa Online-Shops, Banken, Buchungs- oder Buchungsportale. Kleinstunternehmen, die weniger als 10 Personen beschäftigen und höchstens 2 Millionen Euro Jahresumsatz haben, sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Unabhängig von der Rechtslage: Barrierefreie Bilder sind einfach die bessere Website. (Einordnung, keine Rechtsberatung.)

Was ein dekoratives von einem inhaltstragenden Bild unterscheidet

Ein Bild, das nur die Optik auflockert und keine Information transportiert – ein abstraktes Hintergrundmuster zum Beispiel – ist dekorativ und bekommt einen leeren Alt-Text, damit der Screenreader es überspringt. Ein Produktfoto, ein Diagramm, ein Foto mit Aussage: inhaltstragend, braucht eine Beschreibung.

Wie ein guter Alt-Text aussieht

Kurz, konkret, im Kontext der Seite. Keine Füllfloskel wie „Bild von” am Anfang, kein Aneinanderreihen von Suchbegriffen. Beschreibe, was jemand wissen muss, der das Bild nicht sieht – nicht mehr. Ein Satz reicht fast immer.

Warum das im Alltag untergeht

Jedes Bild einzeln, jeder Beitrag, jede Produktseite – und im Redaktionsstress fällt es als Erstes weg. Deshalb ist die verlässlichste Lösung, den Alt-Text automatisch beim Upload erzeugen zu lassen und ihn nur noch zu prüfen.

Wo IMG Performer ansetzt

Die Pro-Version von IMG Performer erzeugt Alt-Texte beim Upload per KI – über deinen eigenen API-Schlüssel, ohne Credit-Kontingent. Wie das datenschutzkonform bleibt, steht im Guide DSGVO-Bildoptimierung mit KI-Alt-Texten; ein Vergleich mit einem reinen Alt-Text-Dienst unter IMG Performer vs. AutoAlt.ai.

Weiterführende Beiträge

Disclaimer

Rechtlicher Hinweis: allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung. Verbindlich sind der Originaltext von Artikel 50 der EU-KI-Verordnung (eur-lex.europa.eu/eli/reg/2024/1689/oj) bzw. des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes sowie die Leitlinien der zuständigen Stellen.

Häufige Fragen

Muss auch mein Firmenblog Alt-Texte haben?

Wenn dein Unternehmen unter das BFSG fällt, ja – für alle inhaltstragenden Bilder. Unabhängig davon ist es empfehlenswert.

Reicht der Dateiname als Beschreibung?

Nein. Screenreader lesen den Alt-Text, nicht den Dateinamen. Ein leeres Alt-Feld bedeutet für die Nutzerin: keine Information.

Sind KI-generierte Alt-Texte gut genug?

Für die meisten Bilder ja, als solide Grundlage. Bei Bildern mit wichtiger Detailinformation lohnt eine kurze redaktionelle Kontrolle.