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BFSG und Alt-Texte: Was das für WordPress-Sites bedeutet

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025. Alt-Texte bei Bildern sind kein Nice-to-have mehr — und der Rückstand in bestehenden Mediatheken ist oft größer als gedacht.

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Deutschland. Es setzt die europäische European Accessibility Act (EAA) in nationales Recht um — und es betrifft mehr WordPress-Sites als viele denken.

Wen das BFSG betrifft

Das Gesetz richtet sich primär an Unternehmen, die digitale Produkte und Dienstleistungen anbieten. Konkret: Onlineshops, Buchungsportale, Banking-Apps, E-Commerce generell.

Ausgenommen sind Kleinstunternehmen unter 10 Mitarbeitern mit weniger als 2 Millionen Euro Jahresumsatz — aber das ist die Ausnahme, nicht die Regel für professionelle WordPress-Projekte.

Was bei Bildern konkret gefordert wird

Barrierefreiheit bei Bildern bedeutet im Kern eines: Jedes informationstragende Bild braucht einen Alt-Text, der den Inhalt für Screenreader und andere assistive Technologien beschreibt.

Das klingt simpel. Wird aber schnell komplex, wenn eine Mediathek 3.000 Bilder enthält und vielleicht 200 davon einen Alt-Text haben.

Das eigentliche Problem: der Altbestand

Neue Bilder kann man beim Upload beschriften. Aber was ist mit allem, was bereits in der Mediathek liegt?

Hier liegt die eigentliche Herausforderung für Agenturen und Website-Betreiber. Tausende Bilder manuell zu beschriften ist realistisch gesehen nicht machbar — zumindest nicht mit vertretbarem Aufwand.

Wo KI sinnvoll hilft

KI-gestützte Alt-Text-Generierung ist kein Zaubermittel, aber sie löst genau dieses Problem: Sie kann große Mengen Bilder in kurzer Zeit mit brauchbaren Alt-Texten versehen.

Img Performer PRO integriert genau das — direkt in WordPress, mit dem KI-Anbieter deiner Wahl. Das Ergebnis landet automatisch im Attachment-Feld, ist editierbar und bildet eine solide Grundlage, die du bei Bedarf nachjustieren kannst.

Nicht perfekt — aber deutlich besser als gar nichts, und um Größenordnungen schneller als manuell.

Was das konkret bedeutet

  1. Neue Bilder — automatisch Alt-Text per KI bei jedem Upload
  2. Bestehende Mediathek — Bulk-Verarbeitung mit KI-Alt-Texten
  3. AVIF-Konvertierung — kleinere Dateien, bessere Performance, BFSG-konformere Nutzererfahrung insgesamt

Barrierefreiheit ist kein Projekt, das man einmal abschließt. Aber man muss irgendwo anfangen — und “beim nächsten Upload automatisch” ist ein guter Startpunkt.